Tierausbeutung in Filmklassikern: Zuckermans Farm und Babe
Shownotes
Takeaways
- Tierausbeutung ist ein zentrales Thema in vielen Kinderbüchern.
- 'Charlotte's Web' hat tiefgreifende Botschaften über Freundschaft und Opfer.
- Die emotionale Tiefe von Kinderbüchern kann Kinder und Erwachsene gleichermaßen berühren.
- Aktivismus kann in Form von Geschichten und Filmen vermittelt werden.
- Die Darstellung von Tieren in Filmen kann sowohl positiv als auch negativ sein.
- Die Rolle von Charlotte in 'Charlotte's Web' symbolisiert Tierrettung.
- Die Herausforderungen der Tierausbeutung werden oft nicht ausreichend thematisiert.
- Erinnerungen an Kindheitsfilme können die Wahrnehmung von Tierrechten beeinflussen.
- Die Diskussion über Tierrechte sollte auch in Familien stattfinden.
- Es ist wichtig, Kinderbücher und Filme als Ausgangspunkt für Gespräche über Tierrechte zu nutzen.
Sound Bites
"Das ist ein Individuum, das ist jemand." "Die Spinne ist das Symbol für Tierrettung."'
Auszug 1
Tears ran down her cheeks and she took hold of the ax and tried to pull it out of her father's hand. "Fern," said Mr. Arable, "I know more about raising a litter of pigs than you do. A weakling makes trouble. Now run along!" "But it's unfair," cried Fern. "The pig couldn't help being born small, could it? If I had been very small at birth, would you have killed me?" Mr. Arable smiled. "Certainly not," he said, looking down at his daughter with love. "But this is different. A little girl is one thing, a little runty pig is another. "I see no difference," replied Fern, still hanging on to the ax. "This is the most terrible case of injustice I ever heard of."
Auszug 2
"Why did you do all this for me?" he asked. "I don't deserve it. I've never done anything for you' "You have been my friend," replied Charlotte. "That in itself is a tremendous thing. I wove my webs for you because I liked you. After all, what's a life, anyway? We're born, we live a little while, we die. A spider's life can't help being something of a mess, with all this trapping and cating flies. By helping you, perhaps I was trying to lift up my life a trifle. Heaven knows anyone's life can stand a little of that." "Well," said Wilbur. "I'm no good at making speeches. I haven't got your gift for words. But you have saved me, Charlotte, and I would gladly give my life for you-I really would."
Transkript anzeigen
Marcel: Willkommen zu unserer heutigen Folge und wer den Podcast noch nicht kennt. Wir suchen uns immer ein Thema raus und eine Person führt die andere Person durch den Podcast. Die andere Person weiß nach Möglichkeit relativ wenig von diesem Podcast und heute bin ich dran. Das heißt, ich bringe das Thema mit in den Podcast und Lenni werden wir sozusagen durch den Podcast begleiten mit diesem Thema. Ich hatte mir erst gedacht, Tierausbeutung in Film und Büchern als Thema. Spannend. Daraus ist während der Recherche, während des Anguckens dann doch ein, ich stelle ein Buch-Film vor. Also das ist Buchverfilmung jeweils. Und das ist dann eher doch im Schweinefokus geblieben. sag mir nicht, wir machen ein Schweinchen namens Babe. Oha, den hab ich das letzte Mal geguckt, da war ich 5 oder so. Ich bin gefrannt.
Marcel: Und Charlotte's Web. Also es kommt eine Spinne vor. Die Spinne heißt Charlotte auf jeden Fall. Genau und dann wechsle ich so bisschen zwischen Buch und Film. Und zwar gibt es auch zwei Filme davon. Eine reine Cartoon-Verfilmung von 75 und eine CGI Schrägstrich live Action von 2006. Ich fokussiere mich da aber auf das Buch tatsächlich eher und gehe ab und zu auf den Film ein. Bei Babe gehe ich halt tatsächlich auf den Film ein, auch wenn es eine Buchvorlage hat. Ich habe das Buch aber nicht gelesen. Genau, das ist heute so das Das Thema und da in der Recherche habe ich dann so gemerkt, ja, Tierausbeutung, aber da steckt Aktivismus drin, da stecken noch so paar andere Botschaften drin, die vielleicht ganz spannend sind. Genau, und ich dachte mir, das nehmen wir mal als etwas auch leichteres Thema und vielleicht auch ein gutes anschauliches Thema, wenn man Richtung Adventszeit, man kommt so bis zusammen. Also ich kenne das zum Beispiel so, auch die Vorweihnachtszeit. Ich gucke richtig viele Filme. Ja, same. Ich gucke auch. Ich habe einfach richtig viel Zeit dazu und dachte vielleicht inspiriert das ein paar Leute dazu, das Buch zu lesen oder den Film zu gucken. Genau, aber wir gehen auch ganz klar darauf ein, gerade wenn es Live-Action-Movies geht, wo Tiere benutzt werden als Schauspieler, dass das Tierausbeutung ist. Das heißt an alle jetzt hier vegan lebenden Personen. Ausbeutung von Tieren ist auch in Film und Fernsehen. Ich habe den Film absichtlich mir angeguckt als aus Recherchezwecken. Ich hätte ihn nicht mehr als Unterhaltungsfilm gesehen. Aber warum ich ihn trotzdem geguckt habe, gibt es vielleicht am Ende der Folge, denke ich mal. Okay, kennst du denn Charlotte's Web?
Lany: Ich bin gespannt, wie flitzebar.
Lany: Nee, gar nicht. Gar nicht tatsächlich. Das hatte jetzt vor, ich glaube, zwei, drei Jahren die 70 Jahre Jubiläum bzw. Geburtstag. Also das schon ziemlich alt. Warte mal, das war doch 75. Dann war das dieses Jahr. Das Buch kam 75 raus. Nee, Quatsch, schreien 50. Genau. Also vor zwei Jahren hat es sein 70-jähriges Jubiläum. Ziemlich krass. Und das ist das Buch, genau, das ist das Buch, was mich als Kind das erste Mal zum Tierrechtsaktivisten gemacht hat. Ein andere Sachen, die danach passiert sind, dafür gesorgt, dass ich das Thema nicht mehr so verfolgt habe. Warum ich das überhaupt als Pod? heute vorstellen möchte. Und da geht auch immer noch ein Dankeschön raus. Ist der vegane Ethiklehrer. Also Peter, vielen Dank nochmal für die Inspiration. Wir haben uns letztens in einem Live getroffen und hatten eine geteilte Erinnerung an den Film von 75 und an das Buch von 53. Und zwar kannte er den Film, also den Cartoon, auch als Kind und hat den richtig gefeiert und fand den sehr bewegend und hat das dann wieder erlebt als Erwachsener, als er das Buch gelesen hat. Und dann hatten wir einen tollen Austausch drüber und deswegen also danke Peter nochmal für die Inspiration diese Folge zu machen. Da freue ich mich total drauf. Ich freu mich auch drauf, bin schon so gespannt, erzählen wir näher.
Marcel: Also das Buch startet und da haben Schweinchen namens Babe, genau, sie sollte vielleicht noch die deutschen Titel nennen. Also das Buch heißt Charlotte's Web, ist auf Englisch geschrieben und die deutsche Übersetzung war zumindest in den 90er Jahren, also wenn jemand etwas älter ist, so wie ich, Wilbur im Glück hieß es damals. Ich glaube heute Zuckermanns Farm heißt das aktuell. Das heißt, wenn ihr das nochmal irgendwie gucken wollt oder schaut, irgendwo im Streaming verfügbar ist, Zuckermanns Farm und Babe. heißt das auch heute, ich. Früher hieß es ein Schweinchen namens Babe. Und... Babe, okay. Glaubt nicht, die haben jetzt den englischen Titel übernommen. Und ich habe das damals, 1995, glaube ich, im Kino gesehen. Genau, und zwar die Story ähneln sich sehr am Anfang. Und zwar beginnt es mit der Geburt. Details nicht mehr entweichen.
Marcel: von Schweinchen. Also sowohl Babe als auch Charlotte's Web beginnt mit der Geburt von Schweinen und beide Schweine, die es heute geht, wie man das in der Tierausbeutungsindustrie sagt, Kümmlinge. Und die werden auch beide in dem Buch, Charlotte's Web als auch im Film, als auch bei Babe so bezeichnet als Kümmlinge, was ich sehr interessant fand. Die beginnen in dem Buch und auch in den Filmen ist es so, dass der Vater, der auf diesem Bauernhof zuständig ist, sieht, okay, hier ist ein Kümmling geboren und möchte das Kümmerling mit einer Axt töten. Und die Tochter, die auch auf dem Hof lebt, Fern, heißt sie, denkt so, okay, wo geht Papa denn eigentlich mit der Axt hin und die Mutter sagt ihm so, ja, die Schweine wurden geboren und da ist ein Kümmerling dabei und wir müssen, ich glaube die idiomatische Übersetzung wäre, er kümmert sich drum. Und da fängt das Buch an, an dem kurzen Moment, wo sich der Papa darum kümmern möchte und wie Fern darauf reagiert, würde ich dir jetzt einfach wieder mal im Chat schicken. wenn das passt. Das ist der Text aus dem Buch, den habe ich dir jetzt mal hier in den Chat geschickt. Das ist eine sehr verständliche Reaktion von Farn, würde ich sagen. Magst uns die mal für die Leute, den Text nicht sehen? Kurz, also die Situation war, sie sieht die Axt, sie fragt ihre Mutter und konfrontiert dann ihren Vater.
Lany: Ja, genau. Sie konfrontiert ihren Vater da tatsächlich, dass sie ihm die Angst abnehmen möchte und sagt, dass das größte Unrecht ist, was sie je gesehen hat. Sie fragt auch ihren Vater, ob er das mit ihr auch gemacht hätte, wenn sie ein Frühchen gewesen wäre und klein und schwach auf die Welt gekommen wäre. Das verneint der Vater natürlich vehement. Er hätte das nicht getan. Er sagt aber ja dann auch, es ist ein großer Unterschied. Genau, das heißt wir haben so ein spezifisches Element hier und die kleine Fern, die tatsächlich sagt so ist das gleiche. Das ist schon ziemlich krass in das Buch von 1953. Und es ist exakt so übernommen worden in dem Film. Was ich ziemlich krass finde. Das ist halt wirklich krass, wenn man drüber nachdenkt. Aber es zeigt dann ja auch im Endeffekt wieder, dass Speziesismus etwas ist, was uns anerzogen wird, nicht was wir von Grund auf haben. Also ein Unterschied zum Beispiel von dem Buch, was noch interessant ist zu dem Film, also ich beziehe mich immer auf den erstmal auf den Cartoon von 75, sind zum paar Sachen, so typisch Film der damaligen oder Cartoon-Filme, Disney-Filme der damaligen Zeiten sind. Es gibt halt immer Musik, das heißt Das Thema emotionale Aufarbeitung oder Verarbeitung tatsächlich von dem, was in dem Film passiert, wird immer so bisschen von Musik unterstützt. Ich hab's mir auch nochmal deswegen angeguckt und es klappt relativ gut, weil auch so Dinge wie Freundschaft, Trauer, Verlust thematisiert werden. Und das Buch ist da ziemlich rabiat, muss ich sagen. Also das ist, ich, ein Jugendbuch. Ich finde es schon ziemlich krass.
Lany: Inwiefern findest du das Rabiat? Ich hab das Buch ja nicht gelesen, deswegen... Ich würde glaube ich später noch mal drauf eingehen, wenn wir zu dem einen Teil kommen. Das lässt dich emotional alleine so einfach. Das heißt, wenn du keine Möglichkeit hast, irgendwie zu Hause aufgefangen zu werden oder das verarbeiten zu können, finde ich das als Jugendbuch, wenn man es mit 12 zum Beispiel liest, echt bisschen zu rabiat einfach, damit alleine zu sein. Ich habe es als Erwachsener letzte Woche oder vorletzte Woche wieder gelesen und jedes Mal wenn ich es lese, weine ich. Da kann ich echt nichts. einfach nichts machen. Das liegt vermutlich daran, dass ich das aus Kindheitszeiten schon kenne, aber ich finde es halt immer wieder krass. Und die eine Szene, die dann dazu führt, dass ich mir tatsächlich auch tätowiere, weil ich denke mir so, das habe ich jetzt so lange, begleitet mich das Buch, das mache ich dann einfach mal. Genau, aber wir waren bei der Szene, wo Fern versucht, ihrem Vater die Axt wegzunehmen, das Ferkelchen zu bekommen und sie bekommt es tatsächlich auch unter Bedingungen, dass sie sich darum kümmert und sie kümmert sich auch Ein kleines Problem nur, sobald das Schwein dann größer geworden ist, wollte der Papa das dann auf jeden Fall vom Hof haben. So im klassischen Sinne Ferkelproduktion auf dem Hof. ist alles sehr kleiner Bauernhof mäßig. Man sieht das jetzt nicht so industriell, wie wir es heutzutage kennen. Also quasi der feuchte Traum eines jeden Omnis.
Marcel: Genau, das ist vermutlich auch die Erinnerung, die man so hat. Ja, und dann gibt es halt eine Muttersau und so. Man weiß aber nicht, was mit denen passiert. Also es ist irgendwie so, Bruder und Schwester sind alle schon weg, wo die Mutter ist, keine Ahnung. Das wird einfach in dem Buch als auch in dem Film verschwiegen. dass jetzt ja alle denken, was passiert ist, wo die sind. die kamen ins Schlachthaus. Beziehungsweise dann zum Mastbetrieb weiter. Genau, unser kleiner wird Wilbur genannt. Also Wilbur im Glückwahlland hat sich der Name des Schweins. Und im Englischen heißt er auch Wilbur. Das finde ich lustig. Ich glaube, ich hab die Realförfilmung dann aber doch mal gewöhnt. Weil ich kann mich an Film erinnern, ein kleines Schweinchen Wilber hielt. Ja genau, 2006 ist er.
Lany: Ja, das kann sein, das brachte er mit meiner Kindheit so bisschen überein. Da war ich dann etwas älteres Kind, ält, älteres Grundschulkind. Na guck mal, sind wir beide mit dem gleichen Film aufgewachsen oder zur anderen Seite. Buchtverfilmung in dem Fall. gibt zwischendrin halt so bisschen dieses emotionale Binden an dem Schwein und dann passieren so paar Dinge, jetzt für die gemeinde Story nicht so relevant sind. Aber irgendwann wird er dann doch verkauft, allerdings gar nicht so weit weg und zwar zu dem Onkel. Und der Hof ist nicht so weit weg. Das heißt, Wilbur landet dann auf diesem anderen Bauernhof, wo er dann mit dem Ziel gemästet zu werden auf diesem Bauernhof. Ja.
Marcel: Und auf diesem Bauernhof gibt es noch mehr Tiere. Da gibt es Gänse, gibt es Schafe und ganz viel drumrum. Und da fängt es auch das erste Mal an, also im Film zum Beispiel, dass ihm das Sprechen beigebracht wird von den anderen Tieren. Ab dem Moment hat man dann auch Zugriff zu Wilbur selber als wirklichen Protagonisten. Vorher dreht er sich alles über Fernen, die dann sich das Tier gekümmert hat. Da gab es also so eine... Wilbur wurde schon autonomer als als Figur. Vorher war das er so dieses behütet, betetschelt, kindliche. Und ab dem Moment ist es so jetzt übrigens darfst du reden. Bis da kann es interagieren. Und er fährt dann einfach auch von den anderen Hoftieren, dass es da so eine Rangordnung gibt. Die Schafe sagen so Ja, wir sind hier schon was ganz Besonderes, weil die brauchen uns für unser für unsere Wolle. Das ist uns passiert hier nichts. Aber euch Schweinen, euch passiert hier was. Und so werdet ihr essen. Und das ist dann tatsächlich der Punkt, an dem Wilbur ziemlich durchdreht und sagt, was, wieso, aber ich auch so behütet aufgewachsen, was ist denn hier passiert? Was passiert mit den anderen Tieren? Und genau, das ist schon ziemlich krass, wie der dann sich dem ausgesetzt wird. Und etwas später kommt aus Mitleid der erste Kontakt zu Charlotte. Und zwar Charlotte ist eine Spinne. Und sie sagt so zu ihm, hey, mach dir keine Sorgen, chin ab, ich werd dich beschützen. Tschüss. Genau, heißt, diese doch so kleine Spinne interagiert mit Wilbur und sagt so, ich hab zwar keine Ahnung wie, ich tu mal mein Bestes, dass du leben bleiben, leben bleibst. Hast du eine Idee, wie sie das macht, wenn du den Film gesehen hast? Ich hab den Film auch das letzte Mal als älteres Grundschulkind gesehen. Aber wenn ich jetzt einfach mal so drüber nachdenke, Spinnen sind ja mit Ekel und Angst assoziiert und abstoßend, dass sie das irgendwie für sich nutzen möchte.
Marcel: viel cooler, viel cooler. Und zwar fängt sie an, ihrem Spinnennetz Wörter einzubauen. Und zwar Werbebotschaften dafür, was für ein tolles Lebewesen Wilbur eigentlich ist. Und zwar steht dann im ersten Netz Some Pick drin und das ist über dem Tor von Wilbur's Eingang zu dem Stallbereich. Und die Leute sehen das dann und denken so, wie kommt das denn jetzt in dieses Spinnennetz rein und rufen dann die Presse an und dann kommen Leute und dann wird das ziemlich berühmt dadurch. Als ich mir das jetzt als Erwachsener nochmal angeguckt habe und auch gelesen habe, dachte ich so, eigentlich ist das so Art Tierrechtsaktivismus. Ja, doch, jetzt klingelt's wieder.
Lany: Ja voll, es ist ja vor allem genau die Botschaft, wir vegan lebenden Aktivisten hier halt gerne verbreiten und verbreiten wollen. Das ist nicht nur ein Tier, das ist halt jemand. Also das ist ein Individuum, das ist jemand, der hat Eigenschaften, der hat Eigenschaften und die werden herausgestellt. Aber es brauchte jemanden dazu, das sichtbar zu machen. Und dann habe ich kurz gegrinst. Ich dachte so, hey, das ist unsere Arbeit, wir machen, wenn wir Aktivismus machen. Und ich habe den Faktor Aktivismus eigentlich vorher nie da reingelesen. Nee, ich auch nicht. Also wie gesagt, ich hab beide Filme irgendwie als Kind mal gesehen. Dann darf dann halt auch nicht mehr. Cool. Ja, ich hab beide als Kind mal gesehen. Aber ich glaube, ich misch die auch irgendwie bisschen zusammen, weil es war halt auch nicht alt so weit auseinander, glaube ich. Aber das war halt dieses Grundschulalter, wo man dem Kind halt irgendwie Filme von niedlichen Tieren zeigen möchte. So und ich meine, Schweine, insbesondere Ferkel, sind halt wirklich einfach super süß. Und ähm... sogar beide können.
Lany: Im Nachhinein hinterfrage ich grad so bisschen, wie Du gehst ja nicht als Kind hin und sagst, ich möchte diesen Film gucken, weil ich hab mich informiert, geht darum, sondern deine Eltern, Familie, Freunde, die zeigen dir ja Filme. Jetzt hinterfrage ich grad so bisschen, wie Erwachsene neben mir sitzen konnten, diesen Film gucken konnten, und bei denen hat's nicht Klick gemacht. Sondern wenn bei mir selber nicht Klick gemacht hat, ich entschuldigen, war Grundschulkind. Ich hinterfrag das grad ein bisschen, dass meine Eltern, Großeltern und Onkel, Tanten, alle diese Botschaft mit mir gesehen haben, aber keiner sich Gedanken drückt. Der Film ist da überhaupt sehr explizit. Also extrem explizit bis hin zu den Liedern, die sie extra dann geschrieben haben für den Film. Wo es eben auch darum geht, wie gleich wir eigentlich sind und dass ja die körperlichen Unterschiede oder ob der eine Haut hat und der andere nicht. Zum Beispiel oder Fell hat oder Haut. Das war der Unterschied zwischen dem Schwein und den anderen Tieren. Wir sind ja eigentlich alle gleich und dann singen auch alle zusammen. Also das ist auch im Mittelteil so ein bisschen von dem Film. Der Film ist sehr explizit damit. Also es wundert mich auch. Ja, vielleicht haben ja auch Erwachsene in meinem Umfeld dann damals irgendwelche Schlüsse daraus gezogen, aber ich kann mich nicht dran erinnern, dass jemals irgendwer dann danach gehandelt hätte. Nachdem das Spinnennetz gewoben wurde, hat das eine ganze Menge Aufsehen erregt, aber es flaute dann doch relativ schnell ab und Wilbur machte sich dann wieder Sorgen in Richtung, reicht das jetzt schon aus, nicht geschlachtet zu werden? Die permanente Angst, in der Existenz ausgelöscht zu werden, ist wirklich krass in dem Film. Also alles dreht sich ab dem Punkt, nachdem Wilbur das weiß nur noch darum, nicht getötet zu werden. Und das ist ein Kinderfilm. Ja, ist halt eigentlich schon krass, wenn man drüber nachdenkt.
Marcel: Ja, mit einer Panik, mit einer absoluten Panik. Und die einzige Person in dem ganzen ist diese kleine, feine Spinne, die sich darum kümmert. Das finde ich schon dieses, braucht als Symbol nochmal irgendwie, es braucht nichts Großes, was zu bewegen. Du musst nicht super stark sein, du musst nicht sichtbar sein. Die Spinne wird auch kaum gesehen. Die wird nur, also von den Menschen. In dem Film heißt es nur, da gibt es ja auch eine Spinne, die macht ja dieses Netz. Und die einzige kluge Person ist auch die Frau von dem Bauernhof. Als nämlich in dem Spinnennetz stand Sam Pick, meinte der Bauer so, das ist ja ein richtig tolles Schwein. Das muss ja richtig toll sein. Und sie meinte so, na ja, ich glaube, die Spinne muss richtig toll sein, weißt du, weil sie schreibt das ja da rein. Sie hat so ein bisschen gecheckt, was da eigentlich los ist. Die anderen haben es als Wunder gesehen. Ach, da gibt es so einen magical Moment. Irgendjemand will uns was sagen. Und sie so, ja, die Spinne. Na übrigens. Weil die hat das Netz offensichtlich gemacht. Das ist ja das eigentliche Wunder. Und das fand ich ziemlich lustig. Habe ich heute Nacht nochmal geguckt. Ist mir dann auch aufgefallen. Es gibt dann mehrere, ich nenne es mal Interventionen, zu versuchen dafür zu sorgen, dass Wilbur eben nicht stirbt. Und ein weiteres Netz ist dann Terrific zum Beispiel. Da werden dann auch Wörter gesucht, weil die alle noch nicht so richtig wissen, na was schreiben wir denn jetzt da rein. Und da wird verschiedene Sachen in dem Buch und auch in den Filmen gemacht, herauszufinden, was schreiben wir jetzt da rein. Und dann im Endpunkt, also Richtung... Ende hin, wo sich das so bisschen auch auflöst. Und durch den Bekanntheitsgrad heißt es dann, okay, lass uns mal zu dieser großen Veranstaltung gehen, da bekommt man Preise. Und das Ziel ist schon, wir brauchen irgendwie einen Preis dafür. Was für ein besonderes Schwein das ist. In Klammern, was nicht gesagt wird, dann müssen wir es ja auch nicht schlachten. Wir brauchen diese externe Validierung nochmal. Und das ist auch der spannende Punkt in der Freundschaft zwischen Wilbur und Charlotte.
Marcel: weil ich gar dem Punkt unterstützen Weil es ist jetzt die Zeit Richtung Herbst, wo ich meine Eier legen möchte oder meine Kinder bekommen möchte in diesem großen, kukuen Ei. Und das ist ziemlich unpraktisch, wenn ich dann nicht zu Hause bin. Wir sind unterwegs, ich war jetzt nicht so richtig und so. Hat sich dann aber doch entschlossen, mitzukommen. Das heißt, lässt sich mit transportieren in dieser Transportbox und die gehen halt zu dieser großen Veranstaltung und legt dann auch ihr Ei in diesen Riesen. Riesensack, die Eier drin sind. Und schreibt ein letztes Mal dieses Netz für Wilbur. Und auf dem Netz steht Humble. What a humble pig. Das Problem an der ganzen Sache ist, ich weiß nicht, wie gut du das weißt, aber wenn die Spinnen Eier gelegt haben und sich quasi vorpflanzen damit, dann sterben die. Krass, ne, das wusste ich nicht. Ich hab mich mit der Fortpflanzung von Arachnoiden noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Das heißt, sie hat ein großes Opfer, ist ein großes Opfer eingegangen. Das Netz hat immer sehr viel Kraft gekostet und hat auch ihre Lebenszeit verkürzt jedes Mal. Weil sie genau weiß, wie viel Kraft es kostet, große Ei noch zu machen. Und genau, sie stirbt. In dem Buch stirbt sie leider alleine. Das ist eines dieser sehr traurigen Momente. Ja, weil sie sind dann alle schon weg und sie stirbt wirklich alleine. Ja, das ist... Das ist wirklich echt nicht traurig.
Marcel: in dem Buch richtig auf das Kapitel endet und ich glaube es endet mit She died alone. Gott ey, du schubst mich gerade richtig hart Richtung was. Ja, ich auch. Ich kämpfe auch gerade wieder. Jedes Mal. das ist das, was ich gesagt habe. Der Film macht das so ein bisschen, die reden halt noch und sie sagt, ist alles in Ordnung. Das wird so bisschen emotional aufgefangen und er weint dann auch, das heißt, es gibt eine Regulation, an die man sich orientieren könnte. Das Buch schmeißt, schubst einen einfach aus dem Fenster und sagt so, fly. Ich bin tot, Pech gehabt. Deal with it. Ja, sieht mich krass. Das finde ich schon ziemlich krass. Das Schöne, also es endet natürlich auch noch mal so bisschen angenehmer. Es kommen natürlich Spinnen aus dem Ei raus. Wilbur sorgt dafür, zusammen mit der Hilfe einer Ratte, dass dieses Ei sicher bei ihm ankommt. Er trägt das in den Mund. Sie hat auch extra viel Garn drum gewoben.
Marcel: damit das länger hält, auch wenn er das in Mund transportiert. Also sie hat sehr viel Energie darauf gelegt, dass die Kinder sicher sind und er trägt das dann sicher nach so. Und kümmert sich die gesamte Zeit darum bis ins Frühjahr, dass das Ei sicher ist. Und Schlüpfen hört sich jetzt blöd an. Aber damit die kleinen Spinnis daraus kommen und ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie es in dem Buch war, aber in dem Film ist es so, im Frühjahr kommen da hunderte kleine Spinnen raus und der begrüßt sie, aber sie fliegen alle weg. Sie sagen so, wir müssen in die Welt und... Ist ja auch klar, du kannst halt nicht mit 500 spinnen oder so. Eine einer Stelle, geht ja nicht, die müssen sicher fortpflanzen können auch wieder. Aber drei Stück bleiben und das alles drei Kümmlinge, die können nämlich nicht fliegen. und die müssen sich auch ernähren.
Lany: Gott, ein richtiger Full Circle Moment. Gross! Und die bleiben dann da und der meinte so, ich kümmere mich euch. Ja, wollt sowieso heute sein, passt schon. Ja, man, jedes Mal. Das ist das erste Ding, wo ich konfrontiert worden bin als Kind mit diesem ganzen Thema. Und leider ist es dann nicht geblieben dabei, sind viele Dinge passiert. Aber ich konnte dieses Buch jetzt nochmal aufdecken nach vielleicht zehn Jahren, als ich das letzte Mal gelesen habe. Und vor allem auch die alten Filme nochmal gucken, was sehr angenehm war. Ich channel gerade die ganze Zeit ein bisschen mein inneres Kind. Ich hab definitiv beide Filme geguckt. Es war auch definitiv über 20 Jahre her bei beiden Filmen. Seit ich die das letzte Mal gesehen habe. Ich glaube, dran zu erinnern, dass die Geschichte von Wilbur für mich irgendwie, das hat sehr ambivalente Gefühle in mir hervorgerufen. Ich mag Spinnen nicht besonders gerne. Ich bin immer noch kein Fan von denen, aber als Kind hatte ich wirklich
Lany: Ekel gegenüber Spinnen. Und hab diesen Film geguckt und dachte mir damals dann so, okay, aber die Spinnen sind schon ziemlich cool, das sind richtig liebe Spinnen und so. Und hatte den Fokus gar nicht auf Wilbur irgendwie. Was ich mich jetzt aber frage, in dem Film kam, soweit ich mich richtig erinnere, ziemlich gut rüber, dass dieses Opfer, die Spinnen letztendlich, also was Charlotte erbracht hat, dass das wert war, kommt das im Buch auf? Dass dann 500 Kinder da sind, die weiter in die Welt gehen? Ja. Ja, nee, auch emotional hatte ich bei dem Film das Gefühl, ich hab als Kind noch nicht so ganz realisiert, dass das Charlet einen riesen Opfer erbracht hat. Aber ich hab halt schon realisiert, dass es anstrengend war für sie, diese Hilfe zu leisten. Aber dass es das am Ende, dass es das wert war. Emotional gesehen jetzt. Nicht, dass sie sich vorpflanzen und 500 Spinnis in die Welt getragen hat, sondern einfach dieses, ich hab das gemacht, wir können alle zufrieden damit sein. Dieses Gefühl. Weißt du, was ich meine? Na, da ist der Film deutlich besser als das Buch. Okay, also im Buch nicht so, ja?
Marcel: Das Buch ist eine Zerreißprobe, wirklich emotional. Deswegen die Empfehlung hier, wenn ihr den Film von Disney, den gibt's jetzt, Kindern total fein, das ist eher so ein Familiending. Falls ihr überlegt, das Buch irgendjemand zu kaufen, lest das vielleicht erst mal vorher. Also soweit ich mich erinnern kann, hab ich die Realverfilmung... Also ich kenn den Cartoon nicht. Die Realverfilmung hab ich gut weggesteckt als Kind, auf jeden Fall. die kenne ich nämlich noch nicht. Genau, das ist so die ganz, ganz grobe Geschichte mit den Elementen drin und dieses Aktivistische auch nochmal. Ja, die Spinne ist deutlich kleiner. Sie wird selber gar nicht gesehen von denen, von die sich dieses Aktivismus richtet, sondern nur das, was sie tut. Also ihr Werk wird gesehen. Das fand ich schon ziemlich krass. Also auch es gibt ja viele Aktivistis, die ihr Gesicht nicht zeigen und sagen, die Opfer stehen im Vordergrund. Da musste ich auch gerade spontan dran denken. zwar ganz explizit an Team Tierschutz musste ich in dem Fall jetzt gerade denken. Weil alle, Team Tierschutz nicht kennen, dort sind ja auch zwei Aktivisten, die wir zwar unter Pseudonymen kennen, aber wir kennen ihr Gesicht nicht und das ist auch gut so. Und diese Menschen stecken da ja wirklich einen Haufen Arbeit rein. Und man sieht das fertige Ergebnis, es wird uns ja gezeigt dankbarterweise, aber man sieht nie diese Personen. Man sieht nie, wer war das jetzt eigentlich. Was ja auch gut und richtig für deren Sicherheit und alles ist. Aber es ist irgendwie ähnlich. Also bitte liebe Tierschutzorganisation, wenn ihr irgendeine Art Maskottchen oder so noch mal denkt, was machen wir, holt euch eine Spinne und bitte nennt sie Charlotte. Also das ist für mich immer noch so dieses Symbol für Tierrettung, aber es liegt einfach daran, dass ich das als Kind schon so assoziiert habe. Und zum Thema ambivalente Gefühle, das hatte ich auch und das spielt
Lany: Ja.
Marcel: Sowohl in dem Buch als auch in dem Film wird das ja auch aufgenommen, weil als Wilbur und Charlotte sich das erste Mal treffen, fängt sie nämlich eine Fliege, wickelt sie ein und meinte so, die esse ich. Und er so, ihh, Fliegen, das ist ja ekelhaft. Du isst die. Sie meinte, naja, technisch gesehen, nein, ich ernähm mich von ihrem Blut. Und da wird auch so ein, das wird erstmal aufgebaut in Richtung, ihh, Spinnen sind eklig, aber dann später aufgelöst durch dieses große Opfer, durch die Freundschaft, durch die Bereitschaft, Wilbur zu helfen, ohne dass sie was davon hat. Ich hab nichts davon, ganz im Gegenteil. Sie verliert sogar noch. In dem Buch noch viel krasser emotional für uns, das zu lesen, als in dem Film. Und ich hätte noch mal ein Zitat aus dem Buch. So, also Wasser marsch. Was da marsch? Ich lese mal rein. Ja, was da marsch, ne? Ja, also für alle, das jetzt natürlich nicht lesen konnten, Wilber hat Charlotte gefragt, warum sie das getan hat. Und er hätte das nicht verdient und er hätte ja nichts dafür getan, dass sie sein Leben rettet. Und kurz gesagt war die Antwort der Spinne halt einfach, du warst mir ein Freund. Genau, also diese Freundschaft, diese Interaktion hat ihr vollkommen gereicht, das zu machen. was ich richtig krass fand, ist, sie wusste ja vorher, dass das Leben einer Spinne viel, viel, kürzer ist als das eines Schweins. Und wäre Wilbur geschlachtet worden, dann wäre das im Herbst gewesen, also auch wenn sie gestorben wäre. Sie weiß das und sie denkt so, du könntest länger leben als ich. Ich nicht. Ich habe ein festes Ende und ich bin mir dessen sehr bewusst. Ich sehe auch im Buch und im Film sehr bewusst über ihre eigene Sterblichkeit. Ich ignoriere das nicht, nehme das fest und sage, du hast die Möglichkeit länger zu leben.
Lany: Das ist halt wirklich richtig krass, wenn man einfach so drüber nachdenkt. Und es war ihr Lebenswerk. Neben ihrer eigenen Kinder. nennt es auch großes Werk dann am Ende. Ich glaube aber, noch ein größeres Werk für sie war das Wilbur zu ermöglichen. Weil sie genau weiß, er passt auf die Kinder auf. Ja. So, das ist ein Kinderfilm. Richtig, ja. Aber so herzzerreißend hält oft eine gute Art. Man sieht, selbst so in Anführungszeichen kleine Sachen, man machen kann. Weil, ein anderes Tier, was größer ist als eine Spinde, hätte vielleicht wirklich aktiv mit Wilbur da ausbrechen können. Irgendwie retten können, indem die beiden weglaufen oder so. Aber das konnte sie ja nicht machen. Sie konnte wirklich nur ihre kleinen Sachen wie Botschaften in die Netzspinnen machen. Und trotzdem hatte das halt so einen großen Impact. Das finde ich auch gut, weil am Anfang wurde Wilbur bebildet von Fern und später hat sich nichts mehr dazu beigetragen, zum Beispiel. Das war alles nur, also nur in Anführungszeichen, die Spender. Sie taucht immer noch mal bisschen auf, hat dann irgendwie auch einen Freund in der Zeit, kümmert sich dann nicht mehr so wirklich ihn. Das ist herzzerreißend, das Buch. Ja, Fein hat ihm letztendlich den Start ins Leben ermöglicht, dass er überhaupt da, wie gesagt, Leben starten konnte. Aber Charlotte hat ihm dann ja wirklich ein Leben ermöglicht.
Marcel: Im Normalfall wäre es so gewesen, am Anfang des Lebens ein bisschen Erwärme und Nähe und dann wäre es das halt gewesen. Genau das zu dem Buch-Film. Ja heftig, es löst gerade echt emotional richtig viele mir aus. Also ich kann es wirklich nur empfehlen, als erwachsene Person das Buch zu lesen. Das gibt es auch relativ günstig, weil es halt auch so lange schon, weil es das auch schon lange gibt. Ich es gibt jetzt zum Beispiel alle zehn Jahre mal so eine Geburtstagsedition. Ich habe hier die 60 Jahre Edition, glaube ich. Ja genau, 60 Jahre Edition hat irgendwie 7,99 gekostet. Ja, das war wirklich ein Schnapper. Und auch für jemanden, vielleicht Englisch lernen möchte oder mehr dann auch englische Texte lesen möchte. Das Buch ist so von der Sprache auch einfach gehalten. Das hat zwar harte Themen, aber ich glaube, das lässt sich auch gut lesen, wenn man so siebte bis zehnte Klasse hängt.
Lany: Ja, ist ja immer noch ein Kinderbuch, Bist du ready für nächsten Film? Ich bin ready für den nächsten Film. möchte vorher noch einen Gedanken äußern. zwar haben wir das ja ganz oft irgendwie, dass Kinder Bücher und Filme irgendwie doch relativ schwer zu verdauern sind. Themen, vielleicht auch für Kinder in dem Alter gar nicht unbedingt so zu 100 Prozent greifbar sind. Und ich frag mich halt immer noch, das ist ja quasi dann eigentlich eine Botschaft an die Eltern. Weil Eltern lesen ihren Kindern solche Bücher vor, Eltern gucken mit Kindern halt solche Filme. Und ich weiß nicht, das vielleicht ... Keine Ahnung, ich denke gerade drüber nach, das ist auch einfach eine super Basis für Aktivismus. bieten könnte, weil halt eben ja eigentlich die Zielgruppe logisch Kinder sind, aber die Gruppe, die es bewusster wahrnimmt, sind halt die Erwachsenen. Ergibt das Sinn? Das ist noch ein sehr unvollständiger Gedanke, ja, aber... Ich glaube auch, dass die sprechenden Tiere und das Drumherum so für Kinder gedacht ist. Die denken, okay, Story. Und das macht der Film deutlich besser, ein Kinderfilm zu sein, als jetzt das Buch ein Kinderbuch ist zum Beispiel. Ich glaube aber auch, sowohl das Buch, wenn man so denkt, 53, ist fürs Vorlesen konzipiert und eher an die Leser, also potenziell erwachsenen Leser gerichtet. Auf jeden Fall.
Lany: Aber von mir aus können wir jetzt weiter zu Babe gehen, statt ich hier. Ich bin ready for Babe. Ready for a babe. Genau, im Deutschen hieß es ein Schweinchen namens Babe. Ich glaube jetzt heißt es nur noch Babe. Ich bin darauf gekommen, das wieder anzugucken, weil es jetzt die 95, das heißt es gibt auch das Jubiläum dieses Jahr. Und ich habe es nämlich gesehen, weil es eine 4K-Neuauflage gab, als 4K-Dings für Leute, die moderne Geräte und so haben. Da dachte ich so, oh wow, ist interessant, wirklich interessant und denke daran, ich empfehle jetzt den Film nicht, weil dort auch lebendige Tiere benutzt werden als Schauspieler. Das heißt rein... Ach, krass.
Marcel: aus dem veganen Gedanken ist das Tierausbeutung, auch wenn der Film selber einen ziemlich guten Job macht, was das Thema Animatronics angeht. Das heißt, sehr viele robotisierte Puppen, die benutzt werden, statt Tiere diese komplizierten Szenen, und das sind wirklich komplizierte Szenen, die bewegen den Münder und so ist es glaube ich wenig CGI, ab und zu bei den Mündern sieht man CGI. Gab's 95 überhaupt schon CGI? Ganz rudimentär sieht man es wirklich bei den Lippen. Was dann irgendwie ganz gut funktioniert. Genau, ich gucke mir den Film aus einem, oder wir besprechen den Film aus einem ganz speziellen Grund. Das passiert dann aber, vermutlich dann am Ende der Folge. Ich würde, weil der Film startet so, mit der Geburt. Wie Charles Webb. Genau, als Kümerling. Aber etwas anders. Wenig idyllisch. Auf einem Bauernhof, wo es nur eine Muttersau gibt. Und die Anfangsszene würde ich dir noch mal gerne zeigen wollen. Okay, ich habe nämlich einen Clip vorbereitet. Moment. ... Ich würde ungern, weil das so ein großer Film ist, das im Podcast tonmäßig einbinden. Das heißt, wenn du kurz dann beschreiben kannst, was du siehst, was am Ende passiert. vielleicht auch im Hinblick auf, was du jetzt so weißt über das Thema Ferkel Produktionsbetriebe und was dir in dem Film auffällt.
Lany: Ja, ich verstehe.
Lany: muss ehrlich sagen, hab gerade, also es ist jetzt hochgeladen, ich werd mich jetzt gleich muten und dann werd ich mir das mal angucken. Ich habe ein bisschen Angst reinzugucken, sag ich ganz ehrlich, weil ich hab das vor 20 Jahren irgendwann mal wahrscheinlich gesehen, aber da hatte ich ja noch kein Backgroundwissen zur Ferkelproduktion. Naja, wir sehen uns in der Bitte, Boah, puh. Oha. Okay. Ja, ich beschreib euch mal, wie die Szene aufgebaut war. Ich hatte das... So nicht mehr in Erinnerung. Ich hatte das so wirklich nicht mehr in Erinnerung. sieht erst mal sieht man nur so ein paar Schweinenäschen von so süßen Ferkelchen im Stroh. So dann zoomt es quasi ein bisschen raus. Und dann sieht man immer noch die Ferkelchen im Stroh, aber mit ihrer Mama zusammen, wie sie dann bei ihrer Mutter trinken. Und dann schwenkt die Kamera. Und man denkt sich so, ach ja, wenig Platz, aber idyllisch, kein Ferkelschutzkorb, nichts. Dann schwenkt die Kamera weiter und man sieht halt noch so ein... keine Ahnung, wie will man es nennen? Ich möchte es nicht Kinderzimmer, Geburtszimmer, whatever nennen. Es ist halt wieder so ein kleines Abteil mit einer Muttersau und ein Ferkeln, die da trinken. Und wenn ich jetzt sage, kleines Abteil, dann würde ich schätzungsweise jetzt sagen, so sechs bis acht Quadratmeter waren das aber halt trotzdem, die man da gesehen hat, eingestreut mit Stroh. Und dann, also vor allem jetzt mit... Nee, warte, wir machen das gleich, ich beschreibe euch das erst mal wirklich nur. Und dann zoomt es weiter raus und die Kamera schwenkt und plötzlich sieht man, dass das in einer dunklen Lagerhalle ist, wo kein Sonnenlicht ist, wo Abteil neben Abteil neben Abteil ist. Das Ganze mehrstöckig gebaut wurde. Also so sah es für mich jetzt aus. Klar, kann auch einfach nur ein Dach gewesen sein, in Anführungszeichen. Aber es sah so aus, als wäre das mehrstöckig gebaut. Also unten eine Reihe Abteile, darüber noch eine Reihe Abteile. Und dann sieht man, wie ein LKW ankommt. Und dann wird erzählt, wenn Schweine dann irgendwann groß und stark sind, dann entgeben sie sich auf eine Reise ins Schweineparadies. Und das Schweineparadies ist so ein toller Ort, dass noch nie ein Schwein drüber nachgedacht hat, daher wieder zurückzukommen. Weil es so toll da ist. Und dann sehen wir, wie dieser LKW wegfährt und auf der Seite eine Aufschrift hat, irgendwas von wegen, meats, also bestes Fleisch.
Lany: So schon unfassbar makaber einfach, weil wir wissen dann ja als Zuschauer, also man hört da die Gedanken eines kleinen Schweinchen wohlgemerkt, beziehungsweise eine Erzählung, wie die kleinen Schweinchen das empfinden, in Anführungszeichen. Und wir wissen ja als Zuschauer dann schon nichts Scheine Paradies, Schlachthof. Und dann endet diese Szene mit einem Dialog, wo halt ein Ferkelchen eingepackt wird und es wird über dieses Ferkelchen geredet mit HaHa, wie viel schuldig der jetzt für dieses Schweinchen und es wird einfach nur gesagt, das ist ein wertloser Kümmerling. Das ist wertlos, braucht mir gar nichts leben. Anfangsszene für so Film, der wirklich im Kino lief und groß beworben wurde. wusste noch, das lief überall damals. Ich wollte den unbedingt gucken und ich hatte dann auch im Kino geguckt. Die Filme, die da sind, waren richtig ein High Budget Film auch und dann machen die da so einen Kracher am Anfang rein. Ja, vor allem so jetzt reden wir, lass uns wirklich mal kurz drüber reden, dass wir ja jetzt wissen, Schweine, also wie Ferkelproduktion aussieht. Ich hab's ja gerade schon erzählt, schätzungsweise würde ich diese kleinen Abteile da jetzt sagen, sechs bis acht, vielleicht auch nur vier Quadratmeter, aber es ist ja trotzdem noch Platz genug gewesen, dass diese Muttersau da theoretisch bequem liegen konnte, nicht in einem Ferkelschutzkorb festhing und ja. Das war das Traurige. Ich dachte erst so, ich weiß, was ihr damit sagen wollt und die Szene ist mega krass. Heutzutage wird das noch schlimmer aussehen. Kein Stroh, Vollspaltenboden, voll fixiert, irgendeine Rotlichtlampe in die Ecke und fertig. Ja, ich halt so krass finde, ist, man merkt in dieser Filmszene schon, das ist nicht gut, Also es wirkt halt trotzdem beengt. Es wirkt trotzdem einfach wie ein schrecklicher Ort. So, und jetzt mit dem Wissen, dass das halt trotzdem noch Anführungszeichen so viel besser ist als das, was Schweine in der Realität heute wirklich hier haben, ist halt nochmal, das hittet anders.
Marcel: Das war damals die große dramatische Szene, was die ist auf jeden Fall. für so einen Film, der als Kinderfilm beworben wurde, ist das so, aber es ist nicht mehr im Vergleich zu heute. Sieht das fast idyllisch aus, wie die Tiere da liegen. Ja, es ist eine krasse Szene, es dramatisch, ist filmerisch, auch unfassbar gut gemacht, ich dazu mal sagen. Tatsächlich vor allem, wenn wir jetzt denken, so Mitte 90er, nicht jetzt irgendwie 2020 oder so, aber es ist halt trotzdem, keine Ahnung, also wenn man die Szene sieht, man kriegt diesen negativen Vibe, man bekommt wirklich mit, das ist kein schöner Ort, das ist kein guter Ort und auch hier Schweine-Paradies, wir wissen, es ist kein Paradies, es ist kein guter Ort und trotzdem sieht es so viel weniger schlimm aus, als es eigentlich ist. Und das war auch schon die beste Szene im gesamten Ja, also es geht weiter. Also dieser Kümmling wird dann tatsächlich auf so einer Faire, also sowas ähnliches wie bei Charlotte's Web, so eine große Veranstaltung, wo dann Leute sind und Faire is real und also hier Riesenrad und alles drum und dran, wird verlost, das Tier. Und zwar wer erraten kann, wie viel das Tier wiegt. Und der Hauptdarsteller des Films ist dieser Farmer Arthur... Ja, well.
Marcel: Budget, hab ich jetzt vergessen, wie da ausgesprochen wird, gespielt aber von James Cromwell, also für Aktivistis nochmal interessant. es ist, also ab hier beginnt die Tierausbeutung, also der Farmer in dem Film hat eine Hundezucht züchtet, eine Hunderasse, die extra darauf ausgelegt ist, als Nutztier genutzt zu werden, also für das für die Schafe, als hat einen Schutzhund und die werden auch verkauft. Alles, was drumrum ist, ist nur für seinen Konsum da. Also alle anderen Tiere. Das wird im Film auch so gesagt, naja, er ist nur in Anführungszeichen dumme Tiere. was wie Hühner und Gänse, was schon ziemlich krass ist. Also das war auch eigentlich der Punkt für mich, dieses Thema Tierausbeutung in Filmen. Dafür, dass er so einen guten Einstieg macht, Film, macht er keinen guten Job als als aktivistisch, tierrechtsaktivistisches Also ein guter Film zum Beispiel. überlege gerade mal. Es gibt auch so eine Mittel-Story in Richtung, also wie hier, wo die Figuren interagieren. Das macht aber kaum was für die Story aus, die eigentliche Story. Und der rettende Moment ist nicht irgendwie, Babe schafft es selber oder die Tiere schaffen es aus sich oder es gibt so eine Figur, die dann interveniert, sondern Babe lernt eben auch einen Herdenschutzschwein zu werden. Und das ist richtig. Ja. richtig gut darin, als Herdenschutzschwein zu hüten. Aber es liegt aber auch daran, was eigentlich nochmal ein schöner Moment ist, er redet halt mit den Schafen zum Beispiel. Das ist so ein bisschen süß in Richtung, ich möchte euch nicht anschreien, ich möchte euch nicht wehtun, könnt ihr das machen, was ich von euch möchte. So, es ist irgendwie süß, alles klar, aber es geht hier immer noch Tierausbeutung. Es geht die Wolle, es geht alles drumherum und das Ende des Filmes ist, was dann auch Wil... Ach, nicht Wilbur, ach, Babe, dann am Ende...
Marcel: geschützt hat, ist das Gewinnen einer großen Veranstaltung, wo es darum geht, als Herdenschutzschwein zwischen den ganzen anderen Hunden, was total absurd war für die Leute, supergut zu performen und am Ende diesen Preis zu bekommen. Genau, es ist wieder voll auf diesen Nutzen ausgelegt. Der ganze Film dreht sich eigentlich nur darum, endlich herauszufinden, was ihn rettet, und das ist irgendwie konform, den Nutzen zu bringen, damit Arthur Er muss da schon wieder Nutzen bringen.
Marcel: die endlich diesen Grund hat. Es gibt noch ein paar Feinheiten dazwischen, aber im Grunde ist es so, der Film endet so mit Feuerwerk, weiß ich nicht, so irgendwie am Ende, ganz dramatisch und toll und hier und da. Und das ist das, was ich eigentlich meine mit Tierausbeutung. Es wird verherrlicht und auch zum Zweck gemacht dieses Films, der eigentlich so gut startet mit diesen krassen Anfangsbildern. Ja, das hab ich mir auch gerade gedacht. Das hab ich mir auch gerade gedacht. hab jetzt auch noch mal, wo wir beide Filme noch mal so rekapituliert haben, ich mal, dass ich noch mal auf den Stand bin, welche Story ist jetzt welche. Weil ich hab da in meinem Kopf sehr viel durcheinander geschmissen. Aber fällt mir jetzt auch auf, dass ich Wilber lieber mochte als Kind irgendwie. Und es zeigt halt noch mal so gut, dass du als sogenanntes Nutztier in dieser Industrie halt eigentlich nur zwei Optionen hast. Entweder für den Menschen getötet werden, damit du dann gut schmeckst. Oder halt trotzdem irgendeine andere Leistung für den Menschen erbringen, weil ansonsten ist dein Leben nichts wert. Weswegen ich den Film trotzdem heute hier mit erwähne, ist so bisschen das, was ich nicht vorwegnehmen wollte. Und zwar der Schauspieler James Cromwell. Er lebte zu dem Zeitpunkt, als der Film gedreht wurde, schon 20 Jahre vegetarisch. Ist nach dem zweiten Tag der Dreharbeiten mit dem Schauspiel-Tier Babe vegan geworden. Ich gebe dir nochmal ein Zitat von ihm, gefunden habe. Das ist ein sehr schönes Zitat. Ich paraphrasiere euch das mal ganz kurz. Im Endeffekt hat dieser Mensch gesagt, habe bei den Dreharbeiten die Persönlichkeit und Intelligenz und auch den Humor von Tieren erlebt. Das hat die Person begang gemacht.
Marcel: Also Mr. Cronwell ist ziemlich bekannt. Peter Person of the Year 2022. Er ist Ehrenmitglied des Peter Boards of Directors. Und das war das 2022. Der Film ist von 1995. Das heißt seit diesem Film macht diese Person, die diesen Film gedreht hat, Aktivismus und zwar richtig harten Aktivismus. überall zu sehen, spricht überall, macht vegan speaking und so weiter durch den Film. Und auch wenn der Film selber, und deswegen habe ich ihn ausgewählt, dann trotzdem zu machen, hat er was Gutes bewegt. Also wir haben einen starken Aktivist geworden, der vermutlich viele, andere Leute noch beeinflusst hat. Allein weil man ihn kennt aus Filmen. Also in Happy End irgendwie würde ich den Film empfehlen, direkt nicht. Aber jetzt unter diesem Kontext vielleicht nett zu erwähnen. Ja, aber da muss ich halt auch sagen, so dieses Happy Ending, das haben wir ja jetzt im Real Life, im Einführungszeichen. Klar, dieser Film bzw. die Dreharbeiten zu diesem Film haben maßgeblich dazu beigetragen, dass es eingetreten ist. Aber der Film selber hat für mich kein Happy End. Ja, okay, Welt wird nicht geschlachtet. Toll. Also ja, klar, toll, wirklich toll für das Schwein an sich. Es darf leben, aber zu welchem Preis halt schon wieder? Es ist halt schon wieder, du musst dir dein Leben hier verdienen. und dann hast du einen Zweck. Deswegen möchte ich ungern sagen, Film hat einen happy ending.
Marcel: Ach so, ja genau. Also Happy End auf jeden Fall als Aktivist. auch für die Episode hier, die Podcast-Episode. Den Film selber würde ich vermutlich nicht nochmal gucken. Nee, aber ich hab jetzt total das Bedürfnis, mir mal die Comics-Verfilmung von Wilbur anzugucken. Also den Cartoonfilm. Es gibt zwei Cuts. Es gibt einen Normal Cut, der vermutlich irgendwann fürs Fernsehen gemacht war, weil man nicht so viel Sendezeit hatte und einen Extended Cut, so ein bisschen mehr Kontext dazwischen gibt. Guck mal wegen Lauflänge, ob du den Extended Cut findest. Aber ja, okay, das werde ich machen. Das werde ich dann auf jeden Fall mal machen. Das ist ein super spannendes Thema. Ich habe gerade wieder irgendwie sehr viel Input zum Nachdenken bekommen. Also wenn ihr Filme, Serien, Bücher habt, die euch irgendwie mal inspiriert haben, wo ihr sagt, hey, das könnt ihr euch angucken, das können wir auch so bisschen erweitern für den Podcast. Und zu dem Thema Tierausbeutung auch in Film, Fernsehen, Büchern, aber auch Versuche von Tierrechtsaktivismus so verpackt als Kinderbücher, Jugendbücher, was auch immer. Wenn ihr irgendwas habt, schickt uns das gerne.
Lany: Dann schick ich dir jetzt die Tage was. Da gibt's tatsächlich, ich hab mich auch letztens mit dem Thema auseinandergesetzt, mehr oder weniger. Aber ich hab abends auf dem Sofa gesessen, hab auf YouTube durch die Gegend geguckt, was guck ich mir dann, und habe ein Video zum bekanntesten Bären-Schauspieler der Welt gefunden. Tatsächlich. Ja. Bären-Schauspieler? Was? Bä- Ein Bär, Braunbär, Raar. Also, das ist halt ein Bär. Ein Braunbär. Halt in super vielen Filmen als Schauspieler tätig war und er ist unfassbar berühmt geworden, weil er ein männlicher Braunbär ist und es geschafft hat, einem Braunbär-Baby zusammen in einer Szene zu sein und ohne dieses Braunbär-Baby halt zu fressen, weil männliche Braunbären fressen fremde Babys. So. Ja. What the fuck?
Marcel: okay.
Marcel: okay. Ja. Und das halt auch, also das wurde super romantisiert in diesem Video, was ich da gesehen habe. Aber im Endeffekt war das halt einfach harte Tierquälerei mit, wir brechen diesen Bären, damit der macht, was wir sagen. Ja und unspoiler, wir bringen aktiv Bärenbabys in Gefahr. Spoiler.
Marcel: Tierausbeutung hält nicht beim Teller. Ja, das war's von meiner Seite, was ich vorbereitet habe. Ich guck noch mal durch, aber auch zeitmäßig mal über beide gesprungen. Ich glaube, das habe ich alles abgedeckt, was ich auf jeden Fall erzählen wollte. Vielleicht noch mal ein Fun Fact zum Thema Charlotte's Web, Buches von E.B. White. Und er hat auch Stuart Little geschrieben. Das ist auch ein Fun Fact. Nee.
Lany: Aber sagen, den Namen kenn ich doch, ist das nicht der Schriftsteller von Stuart, bitte? Genau, 1945 kam Stuart Little und Charles Webb kam 1952, ich hab einmal 1953 gesagt. Ja krass einfach. muss sagen, ich bin jetzt gerade emotional so bisschen erschlagen davon. Weil ja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber gefühlt so Filme, die ich in meiner Kindheit geguckt habe, habe ich zu einem Teil auch einfach verdrängt, weil vergessen habe ich es nicht. So wo wir drüber gesprochen haben, habe ich das alles wieder sehr präsent vor Augen tatsächlich. Aber mich lässt gerade nicht los, wie ich wirklich mit meiner gesammelten Familie, also mit Cousins, Cousinen, Tanten, Onkels, Oma, Opa, Mama, Papa, so diese Film gucken konnte, ohne dass sich irgendjemand gedacht hat, hey, Vielleicht ist es gar nicht so cool, wir machen, weil kurz danach hatten wir beim Abendessen irgendwie Tier auf dem Teller. Also Film eignet sich gut auch zum Aktivismus machen oder das Buch verschenken, weil man dann die Möglichkeit hat, den Personen auch darüber zu reden. Ich glaube, das ist wirklich notwendig, die nicht alleine zu lassen damit. Also sonst ist das eher so ein, okay, habe ich gesehen, alles gut. Bei dem Buch besonders auch Emotionalunterstützung, beim Film aber auch, weil der nimmt einen zwar bisschen mit, aber am Ende wird alles gut. Aber trotzdem ist sicherlich Gesprächsbedarf danach notwendig.
Lany: Ja.
Lany: Ich glaube, ich muss jetzt vor Weihnachten noch ganz schnell irgendwie meine Hände an eine deutsche Ausgabe von dem Buch kriegen. Ich glaube, ich muss das zu Weihnachten verschenken. Genau, ansonsten das war es dann für unsere heutige Folge. Ja, ich hab voll vergessen, peinliche Verabschiedung rauszusuchen. Deswegen sag ich bis bald, Rian, auf die Gefahr hin, dass wir das Tape schon hatten.